EcuaSur

Nachhaltige Projekte in der Provinz Loja

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Aufbau- und Entwicklungsprojekten und am Verein EcuaSur in der Schweiz.

EcuaSur engagiert sich seit 2002 für soziale Aufbau- und Entwicklungsprojekte in der Provinz Loja, im Süden Ecuadors. Der Trägerverein EcuaSur ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und von der Steuer befreit.

Jede Spende fliesst ungefiltert und transparent direkt zu den Bedürftigen. Die wenigen administrativen Auslagen werden von den Mitgliederbeiträgen beglichen. 

Eine Idee entsteht

Im Jahre 2000 absolvierte ich meinen mehrmonatigen Bildungsurlaub in Ecuador und lernte dieses wunderschöne Land, die Probleme und die Lebenssituation der Menschen kennen. Viele von Ihnen leben in grosser Armut, vor allem im Süden bildet die Migration ein Hauptproblem.

Lebensbedingungen der Landbevölkerung

Die Menschen auf dem Lande erarbeiten ihren kargen Unterhalt als Bauern und Selbstversorger. Immer noch produzieren sie das meiste in reiner Handarbeit. Ihre Felder liegen im hügeligem Gebiet. Daher ist der Anbau aufwändig und mühsam und Missernten können die Situation noch erschweren. Die Regenzeit bringt Wasser und damit Leben. In diesen Monaten kann angepflanzt und geerntet werden. Es gibt daher nur wenige Produkte, welche die "Campesinos" über längere Zeit oder ganzjährig produzieren können.

Die fortschreitende Abholzung fördert die Erosion, die wiederum trockene und kargere Böden hervorbringt. Nutzwasserleitungen fehlen, Wasserrechte zu erhalten ist komplex.

Die Ware dient der Selbstversorgung oder kommt auf den Markt. Dort nutzen Gross- und Zwischenhändler die Abhängigkeit der Menschen aus.

Der Armut zu entrinnen scheint vielen aussichtslos.

Der Anfang

Ich habe mich entschlossen, im Süden Ecuadors Entwicklungsarbeit zu leisten.

Die Projekte sollen die Menschen in ihrem alltäglichen Leben auf direkte und faire Weise unterstützen, Arbeit und fairen Handel der produzierten Ware ermöglichen und nachhaltig wirken.

Für Kinder will ich mich speziell engagieren, für ihr Allgemeinwohl, ihre Bildung und ihre Zukunftschancen. Die Einbindung aller Beteiligten als Partner liegt mir am Herzen. In den Bereichen Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe sehe ich die Schwerpunkte der Arbeit.

"Entwicklungshilfe bedeutet für mich, den Menschen dort, wo sie leben und arbeiten, eine Zukunft zu geben, ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten."

Der wichtigste Grund für ein Engagement in diesem Entwicklungsgebiet ist die Solidarität mit Menschen, die unverschuldet in grosser Armut leben. Meine Vision ist, auf direkter, unbürokratischer und überschaubarer Art kleinere und nachhaltige Projekte zu ermöglichen.

Diese Hilfe kann nur dank der Unterstützung gleichdenkender Menschen realisiert werden.

In den kommenden Monaten erfolgte die Vorarbeit zur Vereinsgründung und zum ersten Projekt in Cera.

Am 22.02.2002 wurde EcuaSur gegründet und damit konnte die Entwicklungsarbeit in Ecuador beginnen.

Heute zählt der Verein rund 120 Mitglieder.

Romy Wacker